Die perfekte Weihnachtsgans

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Garen mit der Niedrigtemperaturmethode

Weihnachten steht vor der Tür, und wie jedes Jahr stellt sich die Frage nach dem Festessen. Die meisten meiner Freundinnen würden ihren Familien ja gern einen Gänsebraten vorsetzen, aber die Arbeit drumherum schreckt sie dann ab. Man hat ja auch nichts von den Gästen, wenn man/frau den ganzen Tag in der Küche steht. Aber das muss gar nicht sein!

# Zutaten

5 kg Weihnachtsgans, Bioqualität
Warum Bio? Weil die Gänse das Jahr über auf der Wiese herumlaufen und fressen dürfen, was sie mögen. Erst wenige Wochen vor der Schlachtung wird Hafer zugefüttert, damit die Vögel etwas Fett ansetzen.

Für die Füllung:
* 1 säuerlichen Apfel
* 1 Apfelsine
* 3 EL in Rum oder Cognac eingelegte Rosinen oder Sultaninen
* reichlich Salz
* drei Zweige Thymian
* weitere Gewürze nach Geschmack (ich nehme Zimtstangen, Nelken, Pfeffer)
* 3 EL Semmelbrösel oder Toastbrotkrümel zum Binden der Flüssigkeit.
Wenn man hat und sie mag: Innereien klein hacken und zur Füllung geben.

Zur Füllung ist zu sagen, dass ich sie absichtlich derart überwürze, dass sie zum Festessen als Beilage ungeeignet ist. Dafür ist aber viel von dem herrlichen Aroma der Füllung in das Gänsefleisch gezogen.

# Zubereitung

Die Gans mit der Füllung füllen und außen mit reichlich Salz einreiben. Die Öffnung mit Rouladen-Spießen folgendermaßen verschließen: Zunächst die Spieße von beiden Seiten durch das Fleisch stecken, jeweils eine Öse links, die nächste rechts – im Wechsel.


Dann einen hitzebeständigen Faden nehmen, mittig um die oberste Nadel legen und wie beim Schnürsenkeleinziehen verschränken. So kann man am Ende die Öffnung fest zuziehen und verknoten. Und vor allem hat man später nach dem Braten kein Gefummel mit dem Faden.

Dann die vorbereitete Gans in einen Bratschlauch oder Klarsichtfolie wickeln (Achtung, Rouladennadeln!) und auf einer Fettpfanne auf dem mittleren Rost bei 70 Grad Umluft für 22 Stunden garen.

Dann die Gans auspacken und das ausgetretene Fett und den Bratensaft auffangen und in den Kühlschrank stellen.

Anschließend kann die Gans zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. (Wir haben – wie die allermeisten von Euch vermutlich – keinen übermäßig riesigen Kühlschrank, daher haben wir die samt Blech in einen Müllsack eingepackte Gans in unserem Auto aufbewahrt; kühl genug ist es um Weihnachten herum ja allemal!)

Wenn dann die Gäste kommen, die Gans noch einmal bei 230 Grad Umluft, 25 bis 30 Minuten aufknuspern.

Währenddessen Kartoffeln kochen und aus dem aufbewahrten Bratensaft (zuvor die Fettschicht abschöpfen) ganz entspannt die Soße zubereiten.

Dazu perfekt: selbst gemachter Rotkohl, der auch super vorbereitet werden kann.

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